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•zu erkennen,
•zu bewerten,
•zu behandeln und
•Risiken zu überwachen.
Um die wesentlichen Risiken und Chancen für Ihr Unternehmen zu erkennen, gibt es viele Möglichkeiten, z.B. inhaltlich/thematische Verfahren wie z.B. SWOT-Analyse, Analyse der Einflussfaktoren und Betrachtung der Einflussgruppen, oder eher methodische Herangehensweisen wie z.B. Ursache-Wirkungsanalyse à la Ishikawa oder FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalysen).
•Analyse der bekannten Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens
•Analyse der Chancen und Risiken
•Ableiten der Strategischen Ziele:
a Stärken ausbauen
b Schwächen abbauen
c Chancen nutzen
d Risiken minimieren

Prinzip der SWOT-Analyse und die daraus ableitbaren Strategien
•Technologische Entwicklung
•Wirtschaftliche Gegebenheiten
•Gesetzliche Anforderungen und Rahmenbedingungen
•Ökologische und umweltpolitische Erfordernisse
•Soziologische und Demografische Entwicklungen
•Mitbewerber
•Unternehmenskultur
•Portfolioanalyse
•Internationalisierung
•Kostenstrukturen
•Kernkompetenzen und Potentiale
•Kunden
•Lieferanten
•ITK-Systeme und Vernetzung
•Hilfsmittelbilanz
•Wertschöpfungskette
•Partnerschaften
•Total Quality Management
•Branchenspezifische Erfolgsfaktoren
•Organisationsstruktur
•Änderungen des Marktes und neue Mitbewerber
•Ersatz- und Verdrängungsprodukte und -Lösungen
•Mitarbeiter
•Investoren (Anteilseigner, Kreditgeber)
•Lieferanten und Dienstleister
•Kunden
•Mitbewerber
•Gesetzgeber
Bei der Analyse der Risiken und Chancen sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit vor allem darauf richten, wie die verschiedenen Einflussfaktoren das Erreichen Ihrer Unternehmensziele gefährden oder unterstützen könnten.
Sie müssen jedes Risiko nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß bewerten. Besonders wichtige oder schwerwiegende Risiken können Sie zusätzlich mit einem entsprechenden Rating versehen.
Chancen bewerten Sie nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Potenzial. Zusätzlich erfolgt auch hier eine Priorisierung anhand eines Rating-Wertes.
Massnahmen dienen dazu,
•Risiken und ihre Einflussfaktoren zu überwachen
•die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiko-Vorfällen zu vermindern
•das Ausmaß des Schadens zu verringern
•Chancen wahrzunehmen
Sie müssen sich nicht um alle Risiken mit gleicher Intensität kümmern, denn gemäß ISO 9001 müssen die Maßnahmen für die Überwachung und Minimierung Ihrer Risiken proportional zur möglichen Auswirkung sein.
Sie bewerten also zuerst das mögliche Ausmaß und die Eintrittswahrscheinlichkeit Ihrer Risiken und entscheiden dann, welche Maßnahmen Sie als Erstes einleiten und welchem Aufwand Sie betreiben möchten.
Planen Sie Ihre Maßnahmen anhand der Bewertung der Risiken und Chancen und der daraus folgenden Priorisierung.
Nachdem die ersten Maßnahmen umgesetzt und die Wirksamkeit überprüft wurde, müssen Sie den Maßnahmenplan aktualisieren. Auch die Risiken und Chancen sollten Sie mindestens ein Mal jährlich einer Revision unterziehen.
Sie können Risiken anhand von Organisationseinheiten, Prozessen oder Bereichen organisieren, die Verfahren sind auch miteinander kombinierbar:
•Bilden Sie zuerst die Organisationsstruktur Ihres Unternehmens als Drill-Down-Ordner in hyperspace Dimensions ab.
•Überlegen Sie dann für jede Organisationseinheit, welche möglichen Risiken und Chancen auftreten können und wie wahrscheinlich diese sind.
•Bilden Sie zuerst die Prozesslandkarte Ihres Unternehmens als Prozess-Struktur in hyperspace Dimensions ab
•Überlegen Sie dann für jede Organisationseinheit, welche möglichen Risiken und Chancen auftreten können und wie wahrscheinlich diese sind.
•Beachten Sie besonders
oVoraussetzungen für den Prozess (Was, Wer, Womit)
oInput und Output des Prozesses
oSchnittstellen zu anderen Prozessen
oDas Ausfallrisiko notwendiger Unterstützungsprozesse
Mit Hilfe der Bereiche können Sie eine beliebige thematische Struktur für die Untergliederung Ihrer Unternehmensrisiken und Chancen in hyperspace Dimensions abbilden, unabhängig von Prozessen oder Organisationsstrukturen:

Beispiel für Bereiche
Organisationseinheiten definieren
Das entspricht dem Anlegen einer Scorecard-Struktur und dem Einrichten der Drill-Down-Ordner. Falls schon eine Scorecard-Struktur vorhanden ist, können Sie diese auch für das Risiko-Management benutzen.
1.Prozesse definieren
Hinweis: Falls bereits eine Prozess-Struktur vorhanden ist, können Sie diese auch für das Risiko-Management verwenden.
a.Legen Sie eine Drill-Down-Struktur des Typs "Wissensmanagement" an
b.Legen Sie in dieser Drill-Down-Struktur einen Ordner für jeden Prozess an. Wenn Sie eine standardisierte Prozesslandkarte als Einstiegsmenü verwenden wollen, müssen Sie die Ordner entsprechend unserer Vorlage für die Prozessstruktur anlegen, Details hierzu finden Sie bei der Layout-Vorlage für die Prozesslandkarte.
c.Wählen Sie "Prozesse: Teilübersicht" oder "Prozess: Turtle" als Layout-Vorlage für den Ordner aus
2.Grundeinstellungen vornehmen
a.Eintrittswahrscheinlichkeiten definieren
c.Farben der Risiko-Matrix einstellen
e.Risiko-Strategien definieren
f.Risiko-Bereiche (thematische Untergliederung) definieren
6.Risiko-Audits den Risiken zuordnen
7.Risiken im Drilldown den Prozessen zuweisen
8.Risiken mithilfe von Scorecards überwachen
Siehe auch: