Risiko-Management: Überblick

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Risiko-Management: Überblick

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Umsetzung von Risiko-Orientierung im Sinne der DIN EN ISO 9001:2015

Mit hyperspace Dimensions wird es möglich, einfach und effizient die relevanten Risiken und Chancen für das Unternehmen

zu erkennen,

zu bewerten,

zu behandeln und

Risiken zu überwachen.

Risiken und Chancen erkennen

Um die wesentlichen Risiken und Chancen für Ihr Unternehmen zu erkennen, gibt es viele Möglichkeiten, z.B. inhaltlich/thematische Verfahren wie z.B. SWOT-Analyse, Analyse der Einflussfaktoren und Betrachtung der Einflussgruppen, oder eher methodische Herangehensweisen wie z.B. Ursache-Wirkungsanalyse à la Ishikawa oder FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalysen).

SWOT-Analyse (Stärken / Schwächen - Analyse)

Analyse der bekannten Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens

Analyse der Chancen und Risiken

Ableiten der Strategischen Ziele:

a        Stärken ausbauen

b        Schwächen abbauen

c        Chancen nutzen

d        Risiken minimieren

Prinzip der SWOT-Analyse und die daraus ableitbaren Strategien

 

Einflussfaktoren der unternehmerischen Tätigkeit nach dem "Telescopic Observations" Modell

Technologische Entwicklung

Wirtschaftliche Gegebenheiten

Gesetzliche Anforderungen und Rahmenbedingungen

Ökologische und umweltpolitische Erfordernisse

Soziologische und Demografische Entwicklungen

Mitbewerber

Unternehmenskultur

Portfolioanalyse

Internationalisierung

Kostenstrukturen

Kernkompetenzen und Potentiale

Kunden  

Lieferanten

ITK-Systeme und Vernetzung

Hilfsmittelbilanz

Wertschöpfungskette

Partnerschaften

Total Quality Management

Branchenspezifische Erfolgsfaktoren

Organisationsstruktur

Änderungen des Marktes und neue Mitbewerber

Ersatz- und Verdrängungsprodukte und -Lösungen

 

Einflussgruppen auf die unternehmerische Tätigkeit

Mitarbeiter

Investoren (Anteilseigner, Kreditgeber)

Lieferanten und Dienstleister

Kunden

Mitbewerber

Gesetzgeber

 

Ausrichtung auf Ziele

Bei der Analyse der Risiken und Chancen sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit vor allem darauf richten, wie die verschiedenen Einflussfaktoren das Erreichen Ihrer Unternehmensziele gefährden oder unterstützen könnten.

 

Risiken und Chancen bewerten

Sie müssen jedes Risiko nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß bewerten. Besonders wichtige oder schwerwiegende Risiken können Sie zusätzlich mit einem entsprechenden Rating versehen.

Chancen bewerten Sie nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Potenzial. Zusätzlich erfolgt auch hier eine Priorisierung anhand eines Rating-Wertes.

 

Maßnahmen festlegen und umsetzen

Massnahmen dienen dazu,

Risiken und ihre Einflussfaktoren zu überwachen

die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiko-Vorfällen zu vermindern

das Ausmaß des Schadens zu verringern

Chancen wahrzunehmen

 

Auf die relevanten Risiken und Chancen fokussieren

Sie müssen sich nicht um alle Risiken mit gleicher Intensität kümmern, denn gemäß ISO 9001 müssen die Maßnahmen für die Überwachung und Minimierung Ihrer Risiken proportional zur möglichen Auswirkung sein.

Sie bewerten also zuerst das mögliche Ausmaß und die Eintrittswahrscheinlichkeit Ihrer Risiken und entscheiden dann, welche Maßnahmen Sie als Erstes einleiten und welchem Aufwand Sie betreiben möchten.

Planen Sie Ihre Maßnahmen anhand der Bewertung der Risiken und Chancen und der daraus folgenden Priorisierung.

Nachdem die ersten Maßnahmen umgesetzt und die Wirksamkeit überprüft wurde, müssen Sie den Maßnahmenplan aktualisieren. Auch die Risiken und Chancen sollten Sie mindestens ein Mal jährlich einer Revision unterziehen.

 

Strukturierung der Risiken und Chancen

Sie können Risiken anhand von Organisationseinheiten, Prozessen oder Bereichen organisieren, die Verfahren sind auch miteinander kombinierbar:

Strukturierung nach Organisationseinheiten

Bilden Sie zuerst die Organisationsstruktur Ihres Unternehmens als Drill-Down-Ordner in hyperspace Dimensions ab.

Überlegen Sie dann für jede Organisationseinheit, welche möglichen Risiken und Chancen auftreten können und wie wahrscheinlich diese sind.

Strukturierung nach Prozessen

Bilden Sie zuerst die Prozesslandkarte Ihres Unternehmens als Prozess-Struktur in hyperspace Dimensions ab

Überlegen Sie dann für jede Organisationseinheit, welche möglichen Risiken und Chancen auftreten können und wie wahrscheinlich diese sind.

Beachten Sie besonders

oVoraussetzungen für den Prozess (Was, Wer, Womit)

oInput und Output des Prozesses

oSchnittstellen zu anderen Prozessen

oDas Ausfallrisiko notwendiger Unterstützungsprozesse

Strukturierung nach Bereichen

Mit Hilfe der Bereiche können Sie eine beliebige thematische Struktur für die Untergliederung Ihrer Unternehmensrisiken und Chancen in hyperspace Dimensions abbilden, unabhängig von Prozessen oder Organisationsstrukturen:

Beispiel für Bereiche

 

Kurzanleitung zum Aufbau eines Risiko-Managementsystems in hyperspace Dimensions

Organisationseinheiten definieren
Das entspricht dem Anlegen einer Scorecard-Struktur und dem Einrichten der Drill-Down-Ordner. Falls schon eine Scorecard-Struktur vorhanden ist, können Sie diese auch für das Risiko-Management benutzen.

1.Prozesse definieren
Hinweis: Falls bereits eine Prozess-Struktur vorhanden ist, können Sie diese auch für das Risiko-Management verwenden.

a.Legen Sie eine Drill-Down-Struktur des Typs "Wissensmanagement" an

b.Legen Sie in dieser Drill-Down-Struktur einen Ordner für jeden Prozess an. Wenn Sie eine standardisierte Prozesslandkarte als Einstiegsmenü verwenden wollen, müssen Sie die Ordner entsprechend unserer Vorlage für die Prozessstruktur anlegen, Details hierzu finden Sie bei der Layout-Vorlage für die Prozesslandkarte.

c.Wählen Sie "Prozesse: Teilübersicht" oder "Prozess: Turtle" als Layout-Vorlage für den Ordner aus

2.Grundeinstellungen vornehmen

a.Eintrittswahrscheinlichkeiten definieren

b.Schadensausmaße definieren

c.Farben der Risiko-Matrix einstellen

d.Schadensarten definieren

e.Risiko-Strategien definieren

f.Risiko-Bereiche (thematische Untergliederung) definieren

3.Risiken beschreiben

4.Risiken bewerten

5.Risiko-Audits definieren

6.Risiko-Audits den Risiken zuordnen

7.Risiken im Drilldown den Prozessen zuweisen

8.Risiken mithilfe von Scorecards überwachen

 

 

Siehe auch:

Risiko-Audits